Kanazawa: malerische Gärten, Teezeremonie und fantastisches Sushi

Am Donnerstagnachmittag ging es mit dem Shinkansen von Tokyo nach Kanazawa. Wie viele andere Reisende auch besorgte ich mir am Bahnhof eine Bento-Box für ein spätes Mittagessen. Die Strecke führte zunächst durch die Vororte Tokyos, die Landschaft wurde bald hügeliger und Tunnel häufiger. Auf der anderen Seite der Insel Honshu erreichten wir am frühen Abend Kanazawa.

In Kanazawa findet sich der älteste Brunnen Japans!

Burg Kanazawa

Kanazawa ist für drei Dinge berühmt: sein Samurai-Viertel, die Burg Kanazawa und den weitläufigen Kenroku-en Park.

Da ich nur einen vollen Tag hatte, zu dem auch eine einstündige Tee-Zeremonie gehörte, machte es Sinn, diesen in Burg und Park zu verbringen.

Zunächst fand ich mich nach etwa 30 Minuten Spaziergang durchs Stadtzentrum bei der Burg ein. Dort besuchte ich auch die dazugehörige Ausstellung rund um die Restaurierungsarbeiten. Ohne Schuhe, selbstverständlich.

Bei herrlichem Wetter waren die Berge wie gemalt!

Kenroku-en Park

Der Park liegt gegenüber der Burg und ist extrem beliebt. Kein Wunder, hier ist es wirklich ausnehmend schön, und der Nachmittag verflog wie von selbst. Definitiv einplanen, wenn ihr Honshu besucht!

Kanazawa ist übrigens die Eis-Hauptstadt Japans, was ich natürlich ausprobieren musste!

Zum Abschluss wurde es kulinarisch. Nach der Teezeremonie lernten wir selber Matcha zuzubereiten und alsbald verschlug es mich zum Omicho Market im Zentrum. In der Markthalle werden frische Lebensmittel verkauft und in kleinen Restaurants auch gleich verspeist. Mein Personal Guide in Tokyo sagte mir, dass ich in Kanazawa unbedingt Sushi und Nigiri essen müsse. Wozu ich hier die Gelegenheit ergriff. Es war so lecker! Bestes Sushi und Nigiri, ever! Matcha gab es kostenlos zum immer wieder auffüllen.

Heute geht es weiter nach Kyoto.

Bis bald!

Eure Vanessa

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